Ich bin vor einiger Zeit über einen Artikel gestolpert der mir aus der Seele spricht.

Bzw. In dem ich mich vor meinem Wandel wieder erkannt habe.

Die versteckte Sehnsucht die in mir schlummert. Etwas was ich immer wieder in verschiedenen Beiträgen als „Muster“ bezeichne.

Der Artikel stellt wunderbar dar, was in mir vor ging, bevor ich diesen Kreis endlich durchbrochen habe.

Wie ich mich verbogen habe um Anderen zu gefallen. Immer tun was Andere wollen um gemocht zu werden. Nur um nicht diese Leere in mir spüren.

Du machst nicht gerne etwas allein oder denkst oft, um wie vieles das Erleben doch schöner wäre, wenn Du es gemeinsam mit einem Anderen hättest?

Natürlich nicht mit irgendeinem Anderen. Nein, es müsste schon die Person sein, die Dich wirklich bei sich haben will.

Das ist Dein Traum, ist Deine Sehnsucht, das Leben mit jemandem teilen, ganz und gar.

Du willst, dass jemand Dich will.

Und Du spürst sofort, wenn es zumindest kurzfristig so ist.
Deshalb weißt Du auch, was Du alles dafür tun kannst.

Du möchtest unwiderstehlich sein.

Irgendwo und irgendwie.

Du holst alles an Dir hervor, was dem Anderen gefallen könnte.

Wie ein Kind, das gelobt sein muss, um sich in Sicherheit zu fühlen.
Wahrscheinlich war es auch genauso.

Deine Eltern waren viel mit sich beschäftigt und hatten wenig Raum für anderes.

Aggression dürfte ein Thema in der Familie gewesen sein.

Etwas zu wollen war für Dich nicht ungefährlich.

Brav solltest Du sein und Freude machen.
Heute weißt Du dafür nicht, wie es ist, etwas wirklich zu wollen.

Du weißt besser, was Du nicht willst.

Nicht dass Du schwach wärest, nein, Du möchtest nur wissen, was Du wollen sollst.

Und dazu braucht man einen Anderen.

Alleine geht das nicht.

Deshalb bist Du nicht so gerne allein. Deshalb willst Du, dass Dich jemand will.
Aber auf diese Weise wird sich das Problem nicht lösen lassen.

Der Andere kann Dich nicht als ein Ich, als eine Persönlichkeit wahrnehmen.

Er wird Dich nicht sehen und nicht, was Du ihm gibst.

Das wird Dir weh tun und Dein Leben wird unsicher sein.

Du wirst Dich anstrengen und es wird sich trotzdem nicht ändern.
So ist das Gewollt-Werden-Wollen.

Deine Aufgabe ist es, Deinen Willen zu finden, anstatt Dich von dem Willen eines Anderen tragen lassen zu wollen.
Wenn Du es willst, zeige ich Dir Möglichkeiten der Änderung auf, zeige Dir, wie Du Dein Ich-Will für Dich finden kannst, wie Du Dich selbst finden kannst.

Sita Hahn
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© Sita Hahn Dieser Text kann mit Quellenangabe und Benennung der Autorin gerne geteilt werden

Der Beitrag von Sita Hahn hat mich berührt und ich denke dass es anderen ebenso ergeht.

Ich übe mich darin, nicht „auf biegen und brechen“ gewollt zu werden.

Nicht, dass ich absichtlich anecken möchte. Nein…. so meine ich das nicht.

Es ist nur, dass ich zu meinen Gefühlen stehe. Authentischer bin. Zu Dingen stehe die ich mag und auch sage wenn ich etwas nicht mag.
Es bedeutet Dinge zu tun die mich glücklich machen auch wenn es Andere als Blödsinn abtun.

How I tried to please you, live the way you said
Do the things that you do, like the living dead
Then the truth it hit me, got me off my knees
It’s my life I’m living, I’ll live as I please
I am and I’ll be
I will, you’ll see
I am and I’ll be
I am: I’m me
Now’s the time to stand tall, start your life anew
Freedom lies in your heart, now’s the time for you

Ich stehe immer mehr zu meiner Frequenz, was aber auch bedeutet dass ich unangenehme Situationen aushalte, wie zum Beispiel einen Streit.
Eben auch mal Gefühle spüren die erstmal nicht so angenehm sind.

Die Erfahrung hat mir gezeigt, dass es in Ordnung ist, mal „Nein“ zu sagen und sich von Verhalten zu distanzieren, welches einem nicht gut tut.

Was auch mal dazu führt das man für einen Moment allein ist. Allein sein ist für viele Menschen unbewusst ein grosses Thema.

Kaum einer in der heutigen Zeit kann allein sein und daraus seine Kraft schöpfen. Menschen flüchten sich dann in Beziehungen und die Probleme anderer.

Alles ist dann erstmal willkommene
Ablenkung um sich nicht mit sich und seinen Gefühlen auseinander zu setzen.
Meist spürt man diese erst einmal nicht obwohl man sich damit auseinander setzen möchte.
Es heisst das Gespür für den eigenen Körper zu finden.
Herauszufinden was einen beschäftigt, was man fühlt und was einen Glücklich machen würde.

Achtsamkeit ist das A und O.

Allein sein ist für mich zu etwas unglaublich befreiendem geworden.

Ich bin jetzt gerne allein. Daraus schöpfe ich immer wieder neue Kraft.

Das ist für einige nicht nachvollziehbar, aber es kostet eben auch unheimlich viel Kraft zu lernen, authentisch zu sein.

Es führt manchmal auch dazu, dass sich Freunde distanzieren. Manchmal für eine kleine Weile und manchmal für immer.

Aber wer es ernst meint mit seiner Freundschaft, wird wissen wie wichtig es für Dich ist und wird dir deinen Freiraum geben weil er deine Gefühle respektiert.

Vielleicht wird er sich auch ein Beispiel an dir nehmen und es dir gleich tun.

Zu allem, begegnen uns immer wieder Menschen, die uns an „alte Wunden“ erinnern und unglaublich viel Kraft in anspruch nehmen.
Nicht zu vergessen die „Energievampire“, die immer ihren Ballast bei einem abladen ohne etwas an ihrer Situation zu ändern. Menschen die ohne es wirklich absichtlich böse zu meinen, über alles im Leben etwas negatives sagen.
Es ist anstrengend und zieht unheinlich viel Energie.

Und auch da heisst es für mich manchmal, dass ich erstmal Abstand nehme, da mir der Kontakt zu nahe geht bzw. Energie zieht die ich für mich selbest brauche.

Nur wird man sich keine Auszeit von Menschen nehmen wenn man Angst vor dem allein sein hat.

Ich für mich lerne immer mehr, dass garnichts schlimmes passiert wenn ich allein bin und menschen auch mal böse auf mich sein können und die Welt davon nicht unter geht.

Im Gegenteil, es gibt mir Gelassenheit. Ich bin belastbarer, mitfühlender und gelassener denn je.

Ich für meinen Teil wähle den weg, mich meinen Ängsten zu stellen und mich daraus zu befreien.

Ich brauche keine Beziehung mehr, um nicht allein zu sein. Um mich GANZ zu fühlen.
Ich halte keine Freundschaften mehr aufrecht die mir die Energie raubt und aus Vorwürfen besteht.

Denn jeder einzelne ist selbst für sein Handeln verantwortlich und ich kann nicht ewig darüber meckern wie scheisse alles ist und dann aber nichts ändern.
Macht dich etwas nicht glücklich, hinterfrage wieso du daran noch fest hältst…

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