Ich bin müde…

Und gleichzeitig fühlt es sich an als würde ein Vulkan in mir brodeln und kurz vorm Ausbruch stehen.

Parantatatam, etwas möchte beginnen
Etwas – möchte von außen nach innen
Etwas – möchte von innen nach außen
Etwas will sich mit Etwassen austauschen
Denn – etwas ist erwacht
Etwas – hat jetzt lang genug im Dunkeln verbracht
Etwas – hier drin will zerspringen und zerfetzen
Etwas steht jetzt auf und wird sich nie wieder setzen

Denn etwas – will jetzt fließen
Durchbricht jede Schicht um zu sprießen
Beginnt zu singen – und zückt seine Klingen
Um die Wüsten dieser Welt wieder zum Blühen zu bringen, doch
Etwas traut sich nicht verstrickt und versteckt sich
Etwas nennt sich ich, erschrickt und entdeckt sich
Etwas ist – und wird immer sein
Etwas bricht jetzt aus und
Etwas gliedert sich ein
Etwas zerteilt alle Etwasse in viele kleine Teile
Etwas ruft: Aufbruch! Etwas ruft: Verweile!
Etwas will hassen und zerstören und sich rächen
Und die Knospen aller Blumen mit’m Krummsäbel aufbrechen
Etwas will nehmen und etwas möchte geben
Etwas will töten und etwas möchte leben
Etwas will die ganze Welt aus ihren Angeln heben, will das alles nehmen und drehen und
Jedem etwas seinen Mangel nehmen, alles um sich rum wie’n fisch von der Angel nehmen
– ins Wasser schmeißen und nie wieder Angeln gehen
Ah! es lebe das Leben, auf immer und ewig in Liebe ergeben

Es ist ein Zustand der sich nach und nach, über Monate aufgebaut hat.

Vor ein paar Tagen wurde mir wirklich bewusst, was dort in mir brodelt. Ausschlaggebend für das Bewusst werden, war der Abend am Freitag als ich wiedereinmal im „Wohnzimmer Marburg“ zu Besuch war. Es setzte sich das Puzzle für mich zusammen.

Seit geraumer Zeit sitze ich an einem für mich wichtigem Blogbeitrag und habe eine Schreibblockade, weil mich andere Dinge ablenken und mir Enegie ziehen.

Während ich immer wieder mein Chaos in meinem Leben richte in dem ich mich meinen Mustern stelle, drehen sich Andere mit ihren Musterm immer wieder im Kreis.

Immer wenn ich eine Situation gemeistert habe in denen meine Muster getriggert wurden, bekomme ich gefühlt, 3 weitere geschickt in denen ich beweisen darf dass ich etwas dazu gelernt habe.

An sich hat dieses Verhalten der Anderen um mich rum nichts mit mir zu tun. Nur sind diese Menschen wahre Energievampire wenn man es nicht schafft sich rechtzeitig abzugrenzen.

Es zieht ordentlich Energie und obwohl ich 3 Wochen Urlaub habe, fühlt es sich nach Arbeit an. Das Ganze hatte ich mir allerdings anders vorgestellt.

Oft war ich in letzter Zeit an meiner Belastungsgrenze und habe jedesmal das Ruder wieder rum gerissen.

Einige Situationen sind durch mein immer wieder kehrendes unbewusstes Verhalten reinszeniert.

Angefangen bei Kleinigkeit von denen ich mich wieder stressen lasse bis hin zu völlig seltsamen Handlungen wie Personen zu kontaktieren die mir nicht gut getan haben.

Dabei spreche ich von Menschen die mir sehr schnell sehr wichtig geworden sind. Menschen denen ich mich geöffnet habe und sie meine wunden Punkte gegen mich ausgespielt haben. Somit haben sie mir versucht einzutrichtern, dass ich eine schlechte Mutter sei weil ich wegen meiner PTBS nicht arbeiten gehen konnte. Sie sagten ich sei ein schlechtes Vorbild und würde in meinem Leben nichts auf die Reihe bekommen.

Während Andere mir Mut zusprachen und mich bestärkten in meinem Lebenswandel ( wie Lebensmittel retten, mit meiner Tochter Wildkräuter sammeln gehen und der Arbeit an meiner Selbstliebe und Vetrauen in mein Leben um wieder stabil zu werden), kamen von mindestens 3 dieser „mir-nicht-gut-tuenden“ Personen, Vorwürfe und Schuldzuweisungen.

Darunter verschuldete Alkoholiker und notorische Lügner.

Genau diese Personen habe ich wieder Kontaktiert auf verschiedene Art. Sei es eine Blockierung bei einem Sozialmedia Network aufheben oder im betrunkenen Zustand eine Freundschaftsanfrage versendet welche in einem 1,5 Stunden Telefonat endete.

Das meine ich mit selbst reinszeniert. Was wollte ich damit erreichen? Bisschen drama to-go für zwischendurch?

Auch gute Freunde fragten mich was ich mir dabei gedacht habe.

Ich wusste keine Antwort darauf.

Ich habe zu dem Zeitpunkt eine kleine Ehrenrunde gedreht bis mir bewusst wurde, dass ich mich mit diesem Verhalten grade wieder selbst sabotiere.

Mir wurde bewusst, dass ich am längeren Hebel sitze und selbst dafür verantwortlich bin ob ich ihnen die Gelegenheit gebe mich erneut zu verletzen. Es lag völlig an mir ob ich nach alten Mustern handel oder eben zu meiner Frequenz stehe und mich auf diese Machtspiele nicht mehr einlasse.

Denn all die Vorwürfe die von diesen Personen kamen, wiegen rein garnichts. Denn diese Vorwürfe sind eine Projektion von ihrem eigenen Unglück auf mich. Selbst unzufrieden mit ihrem eigenen Leben und greifen Andere an um sich selbst nicht ihrer Ohnmacht in ihrem Leben zu stellen. Damit sie nicht spüren wie sie sich jeden Tag selbst belügen und sabotieren. Tja. Gleiches zieht eben gleiches an.

Warum sollte mich jemand verschonen wenn ich mich selbst nicht einmal schütze?

Wie meine gute Freundin immer sagt „Haste aus ner Situation nichts gelernt, gehst du so lange durch bis du was gelernt hast.“

Was mir aber immer wieder Halt und Stütze gibt, wenn ich Gefahr laufe wieder in alte Muster zu rutschen, ist das konsequente Grenzen ziehen. Diese Menschen die einen nieder machen wollen und einem ihre eigenen Gefühle aufdrücken wollen, hält man besser auf Abstand.

Ich fokussiere mich in den Momenten stark auf mich und auf das “ Hier und Jetzt“. Ich bin nicht auf dieser Welt um anderen Leuts Probleme zu lösen…

Sehe ich, dass Jemand immer wieder jammert und nichts an seiner Situation ändert, lasse ich ihn mit dieser Situation allein. Manchmal auf Zeit und manchmal für immer. Denn freiwilliges Leiden gehört nicht mehr zu den Dingen die ich in meinem Leben begrüsse. Nicht weil ich egoistisch oder selbstsüchtig bin (meine ehemals beste Freundin bezeichnete mich als arogant).

Nein… Wer mich kennt, weiss das ich versuche Halt zu geben und jedem ein Ohr leihe der wirklich etwas in seinem Leben ändern will, aber man kann nichts ändern wenn man immer wieder in seinem unbewussten Zustand verweilt.

Manchmal scheint der Leidensdruck noch nicht hoch genug zu sein. Es muss offensichtlich erst ein bestimmtes Maß an Leid kommen um dass man etwas ändern will.

Aber ich kann da auch nichts tun, wenn Jemand in seiner Opferrolle verharren möchte. Es liegt mir fern in den Freienwillen eines Anderen einzugreifen. Jeder bestimmt doch selbst ob er der Welt positiv begegnet oder sich hängen lässt. Jeder ist für sein Leben und seinen Weg selbst verantwortlich. Wir sind keine machtlosen Kreaturen. Wir sind Schöpfer unserer eigenen Realität.

Um mich zu schützen nehme ich Abstand. Mich zu schützen und für mich einzustehen, musste ich erst lernen genau wie das Ding mit der „Selbstliebe“ …

Schliesslich hat man keine Ambitionen etwas zu schützen was einem egal ist.

Dieses „Egal“ basiert oft auf Erfahrungen aus Kindheit und Jugendzeit. Wir mussten uns so lange anpassen um „Liebe & Anerkennung“ zu bekommen, dass wir völlig das Gespür dafür verloren haben, was wir wollen und was uns gut & weniger gut tut.

Mehr zu dem Thema:

selbsterkenntnis-und-wandel

zwiespalt-chaos

Muse – Hysteria

It

bugging me
Grating me
And twisting me around
Yeah I’m endlessly
Caving in
And turning inside out
‚Cause I want it now
I want it now
Give me your heart and your soul
And I’m breaking out
I’m breaking out
Last chance to lose control
Yeah it’s holding me
Morphing me
And forcing me to strive
To be endlessly
Caving in
And dreaming I’m alive
Yeah I’m endlessly
Caving in
And turning inside out
‚Cause I want it now
I want it now
Give me your heart and your soul
I’m not breaking down
I’m breaking out
Lace chance to lose control
And I want you now
I want you now
I feel my heart implode
And I’m breaking out
Escaping now
Feeling my faith erode

Trotz dieser Erkenntnisse schwindet meine Energie merklich.

Es fühlt sich an wie ein Videospiel. Mit jedem gemeisterten Level kommt ein noch schwierigeres hintendran.

Aber ich bin momentan Müde.

Müde davon zuzusehen wie Andere sich gegenseitig das Leben schwer machen. Durch Vorwürfe, mangelnde Empathie für den Anderen und mangelnde Kommunikation.

Reden übereinander statt miteinander ist momentan ein Dauerthema welches ich beobachten darf.

Es ist so verdammt frustrierend zu sehen wie weit verbreitet dieses Verhalten ist und ich hab es so satt.

Ich sehe und höre die Lügen der Anderen und könnte explodieren.

Ich hab es satt, Dinge für mich behalten zu müssen. Lügen zu müssen, weil sich Freunde bei mir auskotzen über andere Freunde.

Ab da betrifft mich das Verhalten eben doch. Lügen schafft Leid. Heimlichkeiten bringen Leid. Ein Zustand den ich nicht mehr dulde und dieses Spiel nicht mehr mitmache.

Wie damals als M.B. seine Freundin betrogen hat und sie mir gegenüber sass, von nichts wissend. So etwas zerfrisst mich innerlich.

Es schafft einerseits Leid bei Anderen und andererseits bei mir.

Etwas für mich behalten zu müssen, was mich so sehr belastet, erinnert mich stark an meine Kindheit. Egal ob die Dinge die meine Eltern übereinander sagten oder die sexuellen Missbräuche von meiner Mutter ihrem Vater und ihrem ehemaligen Lebensgefährten. Alles drei behielt ich für mich und litt im stillen.

Diese Zeiten sind aber vorbei.

Es tut mir Leid für M.B., dass ich seine Liebschaft mit L. vor kurzem Preis gegeben hab. Ich bin zu ehrlich für Heimlichkeiten. Lügen ist für mich äusserst anstrengend. Ich habe dabei keinerlei bösen hintergedanken. Wer mich einweiht muss damit rechnen dass ich den Mund auf mache. Wenn ich Klarheit schaffen kann, dann werde ich das tun. Und es kommt alles wie es kommen soll.

Beim Gerichtsprozess von meinem 2. Täter, konnte ich Kraft und Mut daraus schöpfen, dass ich wusste “ Egal was passiert, ich sage die Wahrheit“. Ich werde offen und Ehrlich sein habe ich mir geschworen und mein Täter hat sein „Schicksal “ bekommen.

Dies ist der Weg meine Muster zu durchbrechen.

Ich biete immer wieder Hilfe an und leihe gern mein Ohr. Allerdings dann ohne Lügen und Heimlichkeiten.

Ehrlichkeit ist das wichtigste für mich und sollte es auch für Andere sein. Ich sehe ständiges Lügen und Betrügen. Lästereien und Missgunst.

Es fing an mit einer Situation auf der Arbeit als ich in etwas mit reingezogen wurde. Ich habe den Mund aufgemacht und es hat etwas los getreten was sich über Jahre dort angestaut hat. Ein riesen Drama brach los, weil ich den Mund nicht mehr gehalten habe.

Jetzt nach ca. 2 Monaten hat es sich endlich geklärt. Es wurde endlich vernünftig darüber gesprochen.

Manchmal muss etwas erst schlimmer werden um das es besser wird.

Auch im Freundeskreis nimmt das Verhalten überhand. Und ich möchte das wieder Ruhe einkehrt.

Auch im „Wohnzimmer Marburg“ beobachte ich das nun seit ein paar Monaten. Folge ist, dass Menschen gehen und nicht wieder kommen. Wir können so viel Geld ran schaffen wie wir wollen, wenn keiner kommt nutzt das alles nichts.

Auch bei mir war oft der Impuls da mich zu distanzieren, weil mich dieses Verhalten nervt . Aber das wäre auch nichts anderes als vor der Situation flüchten und dann erinnere ich mich stehts wofür der Ort steht und was er für mich bedeutet.

Statt fröhliches miteinander, sehe ich immer mehr Gemecker, Ego-verhalten und Lästerei. Auch bei Anja und Hannes.

Die Leute reden wie gesagt, übereinander statt miteinander. (An dieser Stelle hoffe ich liebevollst, dass Anja einiges mit einer der betreffenden Personen klären konnte und auch ihre Muster sieht).

Wir wollen alle ein Miteinander und was wir tun ist ein Gegeneinander.

Das Boykottieren von Veranstaltungen wie der Beachparty oder auch dem „schwarzen Freitag“ ist nicht das was ich von den Wohnzimmerbewohnern kenne.

Habt ihr vergessen wofür das Wohnzimmer und seine Regeln stehen?

Und auch wenn Uneinigkeit besteht, vergesst nicht wer uns dieses Geschenk gemacht hat und auch Hannes sollte nicht vergessen dass er selbst seinen Blog wie das Wohnzimmerprojekt, stets als sein Baby bezeichnet hat und wie wichtig ihm dieses Projekt ist.

Ich finde mit Schuldzuweisungen erreicht man sehr wenig. Dies hat mir Hannes beigebracht.

Aber am Ende muss jeder selbst wissen was er mit seinem Verhalten bewirkt.

Ich für meinen Teil möchte nur Klarheit schaffen in meinem Kopf und wollte für mich wichtige Dinge ausgesprochen haben, die mich seit geraumer Zeit belasten.

Vergesst nicht… ihr müsst den Anderen nicht ändern… akzeptieren reicht völlig ❤

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